wurde in Plovdiv Bulgarien geboren. 1966 emigrierte sie nach Deutschland, wo sie in München ihr Chemiestudium an der Technischen Universität mit Promotion abschloss. Anschließend arbeitete sie dort in einem Patentanwaltsbüro, am Institut für Gerichtsmedizin der Universität Heidelberg sowie als Konsultantin für geistiges Eigentum in Basel und Berlin.  In Heidelberg absolvierte sie auch ein Studium der Musikwissenschaften.

Rumiana Ebert ist bislang vor allem als Lyrikerin in Erscheinung getreten und hat sich mit einem ganz eigenen, unverwechselbaren Ton als Dichterin etabliert. Sie hat mehrere Gedichtbände auf Deutsch veröffentlicht und dafür Preise und Stipendien erhalten. Ihre Gedichte sind auch in verschiedenen Zeitschriften erschienen, unter anderem mehrmals in „Sinn und Form“, und  „Akzente“, sowie  in „Sprache im technischen Zeitalter“.

Bei Wieser Verlag ist ihr Gedichtband Ecken und Ovale 2013 erschienen. Sie hat zwei Bücher des ermordeten bulgarischen Schriftstellers Georgi Markov bei Wieser Verlag 2010 herausgegeben und übersetzt: die Novelle Das Portrait meines Doppelgängers und der Roman Die Frauen von Warschau (zusammen mit Ines Sebesta). Rumiana Ebert lebt in Berlin und Heidelberg.

© Foto: Alexander Malecki

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