Wurde 1979 als Tochter eines „Ungarn-Flüchtlings“ in Wien geboren und lebt in Breitenbrunn. Sie wuchs zweisprachig mit Deutsch und Ungarisch auf und schreibt seit ihrer Kindheit Prosa und Lyrik, was sich auch während ihrer Ausbildung und beruflichen Tätigkeit als Allgemeinmedizinerin nicht änderte. 2010 veröffentlichte sie ihren ersten Kurzgeschichtenband Der zweite Blick, 2013 ihr Kinderbuch Elmedin und der Zaubertukan. Ihr Romandebüt Der Rest der Zeit kam 2017 im mittlerweile aufgelösten Verlag Wortreich heraus. Danach erschienen zwei Sachbücher im Emons Verlag: 111 Orte für Kinder in Wien, die man gesehen haben muss (2019) und 111 Orte rund um den Neusiedler See, die man gesehen haben muss (2021). Sie publizierte auch in Anthologien und Zeitschriften und erhielt mehrere Anerkennungen bei Literaturwettbewerben. Ihre Kurzgeschichten fanden 2023 Eingang in Volume 7 der Reihe Junge Literatur Burgenland sowie 2024 in die Anthologie Geschichten über Grenze“ der edition lex liszt. 2024 erschienen ebendort sowohl ihr zweiter Roman Wunschnovelle, als auch ihr erster Krimi Neusiedler Tod im Gmeiner Verlag. Das Burgenland sowie speziell die Gegend um den Neusiedler See steht oft im Mittelpunkt ihrer Publikationen. 2025 gewann Bernadette Németh den Burgenländerin-Award in der Sparte „Kunst und Kultur“.

 Foto: Privat

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