Elf Kindheitsgeschichten
Aus dem Slowenischen neu übersetzt von Klaus Detlef Olof, 1993
Nachwort von Karl-Markus Gauß
136 Seiten, gebunden, Schutzumschlag, Fadenheftung, Lesebändchen

vergriffen
 
Elf Kindheitsgeschichten des großen slowenischen Epikers. Eindringlich, leise, wahr, nicht die gesuchte Erinnerung, einfach aufgehobenes Leben. 

Zum Buch

Kindschaft ist keine Idylle. Naiv, wer glaubte, das Kind sei naiv, kindisch, wer sich ihm so nähert. In Prezihov Voranc’ elf Kindheitsgeschichten, eindringlich und leise erzählt, erscheinen Kinder nicht als kleine Erwachsene, vielmehr sind sie (noch) ganz Mensch. Erlebnisse und Begebnisse, frühe Müh’, schroffer Verweis, aber auch Wärme und Zuneigung an den kargen Alpenhängen, auf der Pacht, dem Keuschlerhof, am Rand des Dorfs und auf dem Weg in die Stadt – wahrgenommen im Kindblick. Keine alters(allzu)weise Suche nach der verlorenen Kindschaft, nicht die gesuchte Erinnerung, einfach aufgehobenes Leben. »Maiglöckchen« – das letzte Buch von Prezihov Voranc.