Eine Spurensuche

ca. 200 Seiten, gebunden, Vor- und Nachsatz,

Lesebändchen, Prägedruck

EUR 14,95 / sfr 21,00

Zum Buch:
Eine Begegnung mit den türkisch-osmanischen Spuren in den Staaten Bulgarien, Makedonien, Serbien (und Kosovo), Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Rumänien, Ungarn, Kroatien, Albanien und Griechenland.
Einer der anerkanntesten Literaturwissenschaftler der Türkei folgt den Spuren seiner Herkunft. Ein gebürtiger Türke aus Bulgarien, der im Zuge der Zwangsmigration der Türken Europas mit seinen Eltern in die Türkei zog, durchwandert das in sechs Jahrhunderten entstandene osmanische Erbe. Ein Reisebuch zur Region und Lektüre zum Thema. Im Zeitalter des europäischen Einigungsprozesses ein wichtiger Beitrag zur gemeinsamen Geschichte aus türkischer Sicht.

Univ.-Prof. Dr. Mustafa Isen
1981-1983 Lehrauftrag am Institut für Orientalische Sprachen an der Philologischen Fakultät der Universität Belgrad. Seit 1984 Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten der Türkei.
Seit 1988 Beiratsmitglied im Bildungsministerium.
1994 Direktor des Instituts für Sozialwissenschaften an der Türkisch-Kasachischen Universität Ahmet Yesevi.
2000 gründete er das Institut für die Türkische Sprache und Literatur an der Privatuniversität von Baskent in Ankara. Vizekulturminister der Türkischen Republik, derzeit Generalsekretär des Präsidenten der Republik Türkei. Mehrere Veröffentlichungen zur Literatur und Literaturgeschichte im In- und Ausland.

Rezensionen & Reaktionen

Pressestimmen

Der Klagenfurter Wieser Verlag hat deshalb die elegante und informative Reihe »Europa erlesen« gegründet, die verschiedene literarische Visionen einer Gegend oder einer Stadt vorstellt. Bereits die Titel lassen erkennen, daß hier das Unbekannte gleichberechtigt neben das Berühmte tritt. Entworfen werden soll eine kulturelle Anatomie Europas, die den Zusammenhang des Ganzen, aber auch die eigenständigkeit der Teile faßt. Gerade in einer Zeit, die im Osten politische und im Westen ökonomische Grenzlinien zu Fetischen kultureller Identität macht, kommt der Aufmerksamkeit für Randregionen ein gesteigerter Wert zu: In der Schnittmenge von Eigen- und Fremdbild entsteht das unverwechselbare Profil von Gegenden, die sich selbstbewußt in die Vielfalt Europas einpassen.

Neue Zürcher Zeitung

“Echte Kulturmenschen erkennt man in Zukunft daran, ob Sie dieses kleine Büchlein eingesteckt haben.”

Karin Resetarits, ORF
 
“Eine Einstiegsdroge – ohne diese kleinen Bände mag man gar nicht mehr verreisen.”

Uschi Loigge, Kleine Zeitung

“Handlich, mit Goldprägung und Lesebändchen sind die kleinformatigen Büchlein wahre Kleinodien.”

Tobias Gohlis, Die Zeit