Essays
ca. 300 Seiten, gebunden, Lesebändchen
EUR 24,00

Matthias Buth steht in der langen Tradition der Dichterjuristen und ist als Dichter auch Anwalt der Poesie. Ausdrücklich aber erklärt er sich in seinen Essays. Historisches Wissen und politische Erfahrungen grundieren seine Texte. Gott und der Region zugewandt, schreibt er gegen die Instrumentalisierung von Geschichte an, gegen die Anmaßungen der Politiker und das braune Erbe der Kirche. Seine literarischen Portraits und Werkbetrachtungen sprühen vor Kenntnissen und Erkenntnissen. Sie sind getragen durch die Suche nach dem, was uns als Deutsche kulturgeschichtlich trägt. Diese klugen Essays, die Buth für das Online-Magazin Faust-Kultur verfasste, eröffnen neue Zugänge zur Kultur und Geschichte. – Die Verfassung der Dichter ist der Vers, der die Freiheit des Wortes verteidigt.

Matthias Buth, geboren 1951 in Wuppertal-Elberfeld, ist Lyriker und Essayist, zudem Jurist (bis 2016 im Kanzleramt und seitdem Rechtsanwalt). Seit 1973 veröffentlicht er zahlreiche Gedicht- und Prosabände. Texte von ihm wurden u.a. ins Rumänische, Polnische, Französische, Englische, Arabische, Türkische und Kroatische übersetzt und zahlreich vertont, so u.a. von Thomas Blomenkamp, Abel Ehrlich, Bernd Hänschke und Violeta Dinescu. In der internationalen Lyrikreihe „Poesiealbum“ erschien 2018 die Auswahl 344. Die Bände Der Schnee stellt seine Leiter an die Ringmauer und Der Himmel über Rösrath mit zeithistorischen Feuilletons publizierte er 2019 und 2021. Die Lyriksammlungen Weiß ist das Leopardenfell des Himmels und Die weiße Pest – Gedichte in Zeiten der Corona von 2019 und 2020 wurden u.a. in der FAZ und im WDR vorgestellt. 2022 erschienen Im Zwischenland / Rhapsodien, eine Sammlung mit poetischer Prosa sowie die Anthologie Der Himmel über Philomena / Auschwitz sieht uns an mit elf kulturgeschichtlichen Essays verschiedener Autoren. Matthias Buth erhielt u.a. den Literaturförderpreis von Nordrhein-Westfalen und den Nikolaus Lenau-Preis für Dichtung. Er lebt in Rösrath-Hoffnungsthal, wo er 2021 das „Philomena Franz-Forum“ gründete und seitdem leitet.