Ein Kriminalroman
220 Seiten, gebunden, Lesebändchen
EUR 21,00

Wer erinnert sich nicht an die „Schredder Affäre“, die im Frühsommer 2019 für Schlagzeilen gesorgt hatte? Direkt aus dem Bundeskanzleramt wurden drei Festplatten zu einer Firma gebracht, die sich auf das Zerstören von elektronischen Daten spezialisiert. Was war auf diesen Festplatten enthalten, dass sie unbedingt vernichtet werden mussten? Das Rätsel blieb ungelöst. Hier greift Eugen Freund den Faden auf: sein „Erich“, ein Mitarbeiter des Kabinetts, hatte vor dem Schreddern noch eine Kopie gezogen. Nun will er diese wertvolle Information Bülent, einem befreundeten Journalisten, zuspielen. Doch zwei Banditen haben den Auftrag, Erich zu überfallen und die Festplatte an sich zu nehmen. Es folgt eine spannende Jagd nach den beiden Männern. Durch Zufall hat Bülent eine Mitarbeiterin des britischen Geheimdienstes MI5 kennengelernt, die ihm dabei hilft. Sie bedient sich neuester elektronischer Spyware, um die Männer ausfindig zu machen: am Bleiburger Wiesenmarkt kommt es dann zum Show-Down. Doch wird Bülent dann auf den Inhalt der Festplatte zugreifen können? Zehn Jahre nach seinem Bestseller „Der Tod des Landeshauptmannes“ hat sich Eugen Freund wieder eines heißen politischen Themas angenommen. Jüngere Zeitgeschichte und erfundene Reportage werden hier eng miteinander verwoben.

Was wahr ist und was nicht, bleibt der Phantasie des Lesers/der Leserin überlassen.

Eugen Freund, geboren am 15. April 1951 in Wien, ist ein ehemaliger österreichischer Journalist (ORF) und Politiker (SPÖ). Von 2014 bis 2019 war er Mitglied des Europäischen Parlaments.