Begonnen hat es damit, dass, kaum war die Agora um unseren Stand, den wir uns mit dem Drava Verlag teilten, aufgebaut, wurde sie zu einem beliebten Treffpunkt. Und ich möchte die Halle 4.1 um nichts in der Welt mit irgendeiner anderen tauschen.

Autorinnen, Herausgeber, Übersetzerinnen, Pressemenschen, Kolleginnen von Unionsverlag bis zum Börsenverein, Freunde und Kollegen vom Arco Verlag, Czernin, bis Raetia kommen zum Plaudern und um sich zu stärken, sich auszutauschen und sich anzulehnen. Minister Ostermayer preist Daniel Spoerris Fadenscheinige Orakel vor dem Präsidenten des Hauptverbandes, Benedikt Föger; internationale Kontakte, Projektentwicklung, Horizonterweiterung – Georgien, Neuseeland, Kroatien… Anbahnung von Veranstaltungen, Krimifestival in Wien, Leipzig, gemeinsame Aktivitäten mit Büchergilde. Austausch im Punkt Vermarktung Ideenpool.

Urs Jaeggi vom Ritter Verlag bringt sein neueste Buch Heimspiele, Handillustriert, vorbei; Silvija Hinzmann freute sich, dass sich innerhalb von nur ein paar Tagen ihr Krimi Der Duft des Oleanders mit Andreas Pittlers Serbischen Bohnen die Spitze der Krimis Made in Austria auf lovelybooks.de teilt. Alban Nikolai Herbst (sein Traumschiff ist soeben bei mare erschienen) repliziert das Ausklingen der Messe und besingt das Schinkenbein.

Und der Messe-Mayer, Buch-Markt, findet sich gar im 7. Himmel: “Das Schmankerl des Tages finde ich beim österreichischen Wieser-Verlag, wo der Chefwieser es sich nicht nehmen lässt, auf jeder Messe (oder wenigstens auf dieser, ich werde das für 2016 natürlich weiter beobachten) eine himmlische Schinkenkeule zu präsentieren. Es handelt sich um einen luftgetrockneten slowenischen Prosciutto, und ich muss weinenden Auges zugeben: Noch nie habe ich einen so köstlichen Rohschinken gegessen.”

Bei dieser Gelegenheit möchte ich jedoch eine Warnung aussprechen: unser Pršut und unser Schafskäse aus Bovec sind fast so gut, wie unsere Bücher.
Wie meinte Holger Ehling: Der freundlichste Verlag der Messe. Was soll ich dem noch hinzufügen?

Außer, dass dieses Kompliment an unsere Kolleginnen und Freunde vom Folio Verlag ungeteilt weiter zu reichen ist: für ihr alljährliches Laben der Kolleginnen und Kollegen beim Verabschieden nach getaner Arbeit. Ihre Freundlichkeit reicht sogar bis zu den ätzenden Kommentatoren auf den Balkon der Muppet Show.