Begleitbuch zum Film herausgegeben von Brigitte Ortner und Lojze Wieser
220 Seiten, englisch Broschur, DVD
EUR 24,95

Gerade rechtzeitig zum 60. Jahrestag des österreichischen Staatsvertrages 1955 wird der Film einer breiten Öffentlichkeit in einer bisher kaum gekannten Form vorgestellt: “Menschen, die bisher bestenfalls nicht miteinander gesprochen haben, rekonstruieren nun gemeinsam ihre Geschichte. Zunächst nebeneinander, aber für denselben Film. Mit der Methode des “partizipativen Re-Enactments” kombiniert Regisseurin Birgit-Sabine Sommer die Erzählung der Zeitzeugen mit filmischen Nacherzählungen an Originalschauplätzen mit Originalrequisiten, dargestellt von den Nachkommen der Protagonisten”.

Der Film wie das Buch zum Film samt DVD sind eine würdige Fortsetzung der Ortstafellösung, wird doch durch diese Herangehensweise die Achtung und Würde den Menschen wiedergegeben und ihnen die Möglichkeit gereicht, sich selbst auf den Weg der Mediation zur Bewältigung des Jahrhunderttraumas einzulassen.

Südkärnten: Hier leben seit vielen Jahrzehnten Slowenen und deutschsprachige Kärntner nebeneinander. Gräben oder grape – so heißen die Täler in Südkärnten, Gräben ziehen sich bis heute zwischen den Bewohnern wie einst die Schützengräben, manchmal sogar innerhalb einer Familie.

In “Der Graben” arbeiten nun erstmals die Kulturvereine beider Gruppen gemeinsam an der Bewältigung der letzten 100 Jahre. Zeitzeugen, die als Kind den Krieg auf beiden Seiten erlebt haben, erzählen.

Die Erzählungen der Zeitzeugen im Buch sind mit historischen Aufnahmen aus den Familienarchiven illustriert. Szenenfotos von den Dreharbeiten der filmischen Nacherzählung an Originalschauplätzen mit Originalrequisiten, dargestellt von den Nachkommen der Zeitzeugen und Protagonisten, zeigen Detailansichten von Menschen, Gegenständen und Orten des Geschehens und durchbrechen die in die Vergangenheit gerichteten Blicke. Damit wird das Buch zu einer Einladung, sich auf den Weg der Mediation zur Bewältigung des Jahrhunderttraumas einzulassen.

Die Erzählungen der Zeitzeugen im Buch sind mit historischen Aufnahmen aus den Familienarchiven illustriert. Szenenfotos von den Dreharbeiten der filmischen Nacherzählung an Originalschauplätzen mit Originalrequisiten, dargestellt von den Nachkommen der Zeitzeugen und Protagonisten, zeigen Detailansichten von Menschen, Gegenständen und Orten des Geschehens und durchbrechen die in die Vergangenheit gerichteten Blicke. Damit wird das Buch zu einer Einladung, sich auf den Weg der Mediation zur Bewältigung des Jahrhunderttraumas einzulassen.

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