| Gellu Naum Zenobia Autobiographische Prosa |
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| Deutsche Erstausgabe 1990 Aus dem Rumänischen von Georg Aescht Nachwort von Max Blaeulich 229 Seiten, gebunden, Kunstleinen, bedruckt und kaschiert, Fadenheftung, Lesebändchen EUR 10,80 / sfr 19,90 ISBN 3 85129 024 0 | |
| »Zenobia« ist eine magische Initiation in die poetische Welt Gellu Naums, eines der letzten Exponenten einer literarischen Srömung, die in Frankreich geboren wurde, deren Mutterland - vielen unbekannt - Rumänien ist: des Surealismus ... Gellu Naums Werk ... gewährt einen beunruhigenden und faszinierenden Blick in walachische Welten. An einem der Ränder Europas, die hereinbrechen. | |
| ZUM BUCH
Zenobia ist eine magische Initiation in die poetische Welt Gellu Naums,
eines der letzten Exponenten einer literarischen Strömung, die in
Frankreich geboren wurde, deren Mutterland - vielen unbekannt - Rumänien
ist: des Surrealismus. Dieses einzige längere Prosabuch des Lyrikers Naum
ist die Geschichte der Liebe zu Zenobia (des Dichters Frau Lidija), einer
Liebe von mythischer Dimension, die mit einer antimythisch wahrgenommenen
Wirklichkeit konfrontiert wird und sich behauptet. Merkwürdige
Begebenheiten und Begegnungen fügen sich zum Panoptikum einer
euro-levantischen Welt, zum Pandämonium einer menschlichen Gemeinschaft
ohne gesellschaftliche Identität, eines Kulturkteises ohne tradierte
Werte, wo das Unvorstellbare denkbar und das Undenkbare Wirklichkeit wird.
Realität und Imagination sind dabei - Naum zieht hier virtuos sein
surrealistisches Wort- und Bildregister - ebensowenig abgrenzbar, wie sich
der Dichter auf endgültige Wertungen einläßt. Es entsteht ein
vielschichtiges poetisch-narratives Gebilde, das durch Unwägbares und
Frag-Würdiges die Leserschaft in ein Vexierspiel zieht. |